Springe direkt zu Inhalt

Dominika Dolzycka

Referentin für Prozessmanagement in Objective 5: Sharing Resources

14.07.2020

Dominika Dolzycka

Dominika Dolzycka
Bildquelle: Thomas Hedrich

Die Berlin University Alliance will in der Hauptstadt einen gemeinsamen integrierten Forschungsraum gestalten. Dazu haben sich die Verbundpartnerinnen als eines ihrer fünf Ziele – den sogenannten Objectives – vorgenommen, ein Netzwerk für Forschungsdienstleistungen und -infrastrukturen zu schaffen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen bei der Durchführung ihrer Forschung unterstützt werden, indem sie zum Beispiel Großgeräte, Sammlungen, Forschungsdaten oder Dienstleistungen aller Verbundeinrichtungen nutzen können. Zudem soll die zukünftige Planung von wissenschaftlichen Infrastrukturen im Raum Berlin erleichtert werden. Für die Planung und Koordination der gemeinsamen wissenschaftlichen Infrastrukturen im Verbund ist seit März Dominika Dolzycka als Referentin für Prozessmanagement in Objective 5: Sharing Resources zuständig. Die Betriebswirtschaftlerin und promovierte Psychologin war bisher als Coach für Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung tätig.

Frau Dolzycka, Sie sind Referentin für Prozessmanagement. Was sind Ihre Aufgaben?

Zum einen bin ich Ansprechpartnerin für alle Anliegen an das Objective 5, also Bindeglied zwischen dem häuserübergreifenden und interdisziplinären Gremium (Steering Committee), der Geschäftsstelle der Berlin University Alliance und den vier Verbundpartnerinnen – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin. Außerdem verständige ich mich mit den internen Arbeitsgruppen des Objectives, die hier schon tätig sind und die Umsetzung spezifischer Maßnahmen vorantreiben. Zum anderen werde ich eine der Arbeitsgruppen – die Taskforce Processes & Communication – unterstützen, die ihre Arbeit noch aufnehmen wird. Die Aufgabe wird sein, sicherzustellen, dass die gemeinsame Nutzung der wissenschaftlichen Infrastrukturen unter technischen, rechtlichen und administrativen Aspekten umsetzbar ist. Und last but not least, begleite ich die Vernetzung des Objective 5 mit den anderen Objectives und Cross-Cutting Themes.

Was können wir uns genau unter „Ressourcen teilen“ vorstellen?

Eine exzellente Ausstattung ist die Grundlage für herausragende Wissenschaft, ob Universitätsbibliotheken, Forschungslabore oder spezielle Großgeräte. Berlin ist hier gut aufgestellt. Daher wollen wir unsere Kräfte bündeln, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern durch eine sinnvolle Nutzung von Räumlichkeiten und moderner Technik ideale Bedingungen für Forschung und Lehre zu bieten.

Ziel meines Bereichs ist es, die vorhandene Infrastruktur der Verbundpartnerinnen zu erfassen, transparent zu machen und den Zugang einrichtungsübergreifend zu ermöglichen. Ich möchte die gemeinsame Nutzung vereinfachen und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei unterstützen Communities zu bilden, sich zu vernetzen und ihr Wissen auszutauschen. Auch innerhalb der Berlin University Alliance werden wir uns vernetzen. Eine erste Kooperation ergibt sich zum Beispiel mit dem Objective 3: Advancing Research Quality and Value im Bereich des Forschungsdatenmanagements.

Worauf freuen Sie sich bei Ihrer neuen Tätigkeit besonders?

Mir gefällt die Vision der Berlin University Alliance sehr. Sharing Resources ist ein zentraler Aspekt davon und ich freue mich besonders, hier sowohl zu koordinieren als auch inhaltlich mitzugestalten. Es ist eine tolle Möglichkeit die vier Verbundeinrichtungen in dieser Aufbruchssituation zu erleben und zu unterstützen. Als Coach arbeite ich häufiger zu den Themen Kooperation versus Konkurrenz, meist mit einzelnen Personen oder kleinen Gruppen. Die Berlin University Alliance als strategische Kooperation in so einer Vielfalt und Größe finde ich äußerst spannend.

Schlagwörter