Allianz für innovative Forschung und Lehre

Die großen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nicht im Alleingang bewältigen. Ob es der Klimawandel ist, die Terrorgefahr oder Chancen und Risiken der Digitalisierung – die Lösung komplexer, globaler Probleme und die Suche nach Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen erfordern die Expertise vieler Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen.

In Berlin arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereits heute in zahlreichen Projekten erfolgreich zusammen. Mit dem Verbund der drei großen Berliner Universitäten einschließlich der Charité – Universitätsmedizin Berlin wird dieses Netz aus Kooperationen noch dichter geknüpft. Das Ziel ist, Stärken zu bündeln, um Chancen für neue innovative Forschungsvorhaben zu eröffnen und die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Es ist eine Allianz, von der alle profitieren: die Wissenschaft und die Lehre, Berlin und seine Wirtschaft, die Gesellschaft und die Menschen.

Erklärung der Präsidenten/in der drei großen Berliner Universitäten und des Vorstandsvorsitzenden der Charité

Drei international renommierte, forschungsstarke Universitäten und eine weltweit angesehene medizinische Fakultät formen einen institutionellen Verbund, der die Weichen für die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Berlin stellt. Die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin kooperieren auf Projektebene schon heute in vielfältiger Weise. Diese im vergangenen Jahrzehnt noch gewachsene Intensität der Zusammenarbeit bietet beste Voraussetzungen für die Weiterentwicklung einer überzeugenden Allianzstrategie mit internationaler Strahlkraft. Die Häuser bringen ihre jeweiligen Stärken in die Allianz ein, die es ermöglicht, noch besser als zuvor im globalen Wissenschaftswettbewerb zu bestehen.

Die maßgeblichen Aktionsfelder, auf denen der Verbund tätig wird, liegen im Bereich der Berufungsstrategie, der Nachwuchsförderung, der Forschungsinitiativen, der Ressourcen- und Infrastrukturnutzung, des Wissenstransfers und der Digitalisierung. Ziel ist es dabei, strategische Prozesse zusammenzuführen, sich wechselseitig bei der Gewinnung der besten Köpfe für den Wissenschaftsstandort Berlin zu unterstützen und durch Optimierung beim gemeinsamen Aufbau von Ressourcen ideale Rahmenbedingungen für die Forschung – und damit auch für die Lehre – zu schaffen. So viel interner Wettbewerb wie nötig, so viel Kooperation wie möglich – unter diesem Motto verknüpft der Verbund ein Höchstmaß an individuellem Nutzen mit einer institutionenübergreifenden Leitidee. Durch die enge institutionelle Kooperation soll eine neue Qualität der Zusammenarbeit und damit ein Mehrwert für alle Beteiligten entstehen.

Der Verbund der Berliner Universitäten repräsentiert eine erfolgreiche Wissenschaftsstadt, deren  Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz beste Voraussetzungen für dynamische Forschung bieten. Mit ihrer Allianz schlagen die Berliner Universitäten nun ein neues Kapitel ihrer Geschichte auf. Sie sind davon überzeugt, dass auf diese Weise eine optimale Zukunftssicherung im Zeichen freier, innovativer und kreativer Wissenschaft gewährleistet werden kann.

Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin

Prof. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der Technischen Universität Berlin

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Bis Juli 2018 war Prof. Dr. Peter-André Alt als Präsident der Freien Universität Berlin Mitglied des Leitungsgremiums für die Ausarbeitung des gemeinsamen Antrags der Berlin University Alliance im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.

Bis August 2019 war Prof. Dr. Karl Max Einhäupl als Vorstandsvorsitzender der Charité maßgeblich an der Ausarbeitung des erfolgreichen gemeinsamen Antrags der drei großen Berliner Universitäten und der Charité in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder beteiligt.